Dienstag, 13. September 2016

Highlights aus Afrika

Nun sind wir schon eine gute Woche wieder zurück in Deutschland und konnten die Eindrücke der letzten 4 Wochen ein wenig verarbeiten - Zeit für einen kleinen Rückblick!

Die Fakten:
21 Tage Namibia
3 Tage Botswana
5 Tage Simbabwe
14 verschiedene Unterkünfte
4857 gefahren Kilometer mit dem Mietwagen
5 Nationalparks

Top 3 Tiere Manu:
1. Löwe
2. Erdferkel
3. Nilpferd

Top 3 Tiere Meli:
1. Giraffe
2. Zebra
3. Leopard

Top 3 Erlebnisse Manu:
1. Löwin im Etosha beobachten
2. Rafting bei den Victoria Falls
3. Eigener Game Drive im Chobe Nationalpark

Top 3 Erlebnisse Meli:
1. Giraffe streicheln
2. Baby-Elefant streicheln
3. Rafting bei den Victoria Falls

Top 3 Sehenswürdigkeiten Manu:
1. Chobe Nationalpark
2. Dead Vlei
3. Victoria Falls

Top 3 Sehenswürdigkeiten Meli:
1. Dead Vlei
2. Victoria Falls
3. Chobe Nationalpark

Top 3 Unterkünfte Manu:
1. Okutala Lodge
2. The Residence Kazungula
3. Namushasha Lodge

Top 3 Unterkünfte Meli:
1. Kalahari Anib Lodge
2. Okutala Lodge
3. Beach Lodge

Und nun heißt es erstmal 6000 Bilder ausmisten, sortieren und bearbeiten. Damit verabschieden wir uns hier im Blog bis zum nächsten Urlaub! :)


Montag, 5. September 2016

Heimreise aus Afrika

Nach 4 aufregenden Wochen hieß es Abschied nehmen von Afrika. Über Johannesburg sind wir zurück nach Frankfurt geflogen. Dank Sitzplatzreservierung konnte ich während des langen Fluges sogar meine Beine ausstrecken...im Gegensatz zur anschließenden ICE-Fahrt. Nachdem bei der Hinfahrt noch genügend Plätze frei waren, sparten wir uns für die Rückfahrt die Reservierung. Ein Fehler! Denn gemäß Murphy's Law war ausgerechnet der heutige ICE dermaßen überfüllt, dass wir uns gerade noch so in den Eingangsbereich quetschen konnten.

Naja, nach Hause kamen wir schließlich trotzdem irgendwie und dann hieß es erstmal Wäsche waschen und Fotos runterladen. Morgen kommt dann noch ein kleiner Rückblick auf unsere Reise, bevor wir uns langsam wieder dem Alltag zuwenden.

Samstag, 3. September 2016

Victoria Falls - der letzte Tag!

So schnell können 4 Wochen verfliegen...und so viel kann man in dieser Zeit sehen und erleben! Morgen geht es zurück in Richtung Heimat und so stand heute primär mal Packen auf dem Plan.

Mittags machten wir uns dann aber nochmals auf den Weg in die Stadt und genau genommen verließen wir Simbabwe sogar nochmals. Wir begaben uns nämlich über die Victoria-Falls-Bridge auf die gegenüberliegende Seite der Schlucht, welche zu Sambia gehört. Solange man jedoch nicht den zweiten Grenzposten passiert, darf man sich ohne ein neues Visum im Niemandsland aufhalten. So konnten wir die Aussicht auf die Schlucht genießen und Wagemutigen bei Bungee Jumps von der Brücke zusehen.

Auf dem Rückweg drehte ich dann nochmals eine schnelle Runde über den Markt und tauschte meine alten Schuhe gegen eine große Holzgiraffe ein :) Allemals besser als die Schuhe einfach wegzuwerfen, aber die Giraffe im Koffer unterzubringen wird noch eine Kunst...

Da Meli die Nebenwirkungen unserer Malaria-Prophylaxe etwas zusetzen, ließen wir den restlichen Tag recht ruhig angehen und bequemten uns nur noch zum Abendessen aus unserer Unterkunft hinaus. Hierfür haben wir uns ein Thai-Restaurant in der Ortsmitte ausgesucht. Etwas ungewöhnlich für den letzten Abend, aber die afrikanischen Restaurants hier sind alle recht touristisch und sollen auch nicht sonderlich gut sein. Der Thai hingegen erwies sich als super lecker und so gab es 'Pad Thai' für alle zum Abschluss :D

Freitag, 2. September 2016

Sambesi-River-Rafting

Wie bereits angekündigt, stand uns heute der sportlichste Tag unserer Reise bevor. Nachdem wir morgens in der Unterkunft abgeholt wurden und in der Stadt eine ausführliche Sicherheitseinweisung erhalten hatten, kletterten wir auch schon die nahezu senkrechte Schlucht unterhalb der Victoriafälle hinab. Am Flussufer angekommen, erwartete uns ein Raft mit welchem wir die nächsten 5 Stunden durch die Stromschnellen preschen würden. Neben uns waren noch zwei englische Notärzte und der Guide mit einem Azubi an Bord.

Direkt unterhalb der Wasserfälle hieß es dann gleich mal 'Alle Mann über Bord', allerdings zunächst mal freiwillig. Das Wasser war angenehm warm, weshalb wir erstmal alle hineinsprangen und dabei auch das zurück klettern ins Raft üben konnten. Kurz darauf wurde es dann auch schon ernst, denn die ersten Stromschnellen standen bevor. Während die erste mit einer Klassifizierung von 3 noch 'durchschnittlich schwierig' war, erreichten wir bald eine Stromschnelle der Stufe 5 - die höchste überhaupt befahrbare Schwierigkeitsstufe. Unser Schlauchboot wurde von den Wassermassen nur so umher geschleudert, während wir mit unsren Paddeln gleichzeitig versuchten es zu stabilisieren und dabei nicht selbst ins Wasser zu fallen. Das klappte sogar erstaunlich gut, was aber nicht bedeutete, dass wir trocken blieben. Die meterhohen Wellen und Strudel schlugen regelmäßig über dem Boot ein, so dass wir von oben bis unten durchtränkt waren.

Irgendwann erwischte es schließlich unseren Notarzt. Einmal kurz nicht aufgepasst und schon ging es rein ins wilde Nass. Da dies dummerweise gleich zu Beginn eines recht turbulenten Abschnitts passierte, war das ganze Boot sofort damit beschäftigt ihn wieder rein zu ziehen...was sich mitten in einer Stromschnelle als nicht gerade einfach erwies. Schließlich waren wir aber doch erfolgreich und alle wieder vollzählig im Boot.

So paddelten wir in den nächsten Stunden durch insgesamt 19 wilde Passagen, immer wieder unterbrochen durch ruhigere Abschnitte, in denen wir die beeindruckende Schlucht um uns herum betrachten konnten. Abgesehen von einem weiteren freiwilligen Sprung ins Wasser, blieben ansonsten alle Mann an Bord :)

Als wir dann erschöpft das Ziel erreichten, wurde uns erst bewusst, dass uns der anstrengendste Teil noch bevor stand. Denn wer einmal eine Schlucht hinab steigt, muss diese dummerweise am Ende auch wieder hinausklettern...und das erwies sich als Gringo-Killer 2.0! Wer unseren Blog schon seit Südamerika verfolgt, weiß was das bedeutet: Steile Stufen soweit das Auge reicht...und in diesem Fall dazu noch ein Paddel und dir Schwimmweste über der Schulter ;) Aber es half alles Jammern nichts und so schleppten wir uns Stück für Stück aus der Schlucht hinaus. Die Belohnung konnte sich dafür schließlich sehen lassen: Eisgekühltes Bier und frische Grillhähnchen :)

Zurück in der Lodge ging es dann für alle erstmal ratzfatz zurück ins Bett und der restliche Tag wurde zur Regeneration genutzt :D

Vor lauter Action haben wir übrigens völlig vergessen Fotos während des Rafting-Trips zu schießen, aber es gibt immerhin ein GoPro-Video.



Donnerstag, 1. September 2016

Victoria Falls

Den Vormittag ließen wir heute ganz entspannt vorüberziehen und machten uns erst um 13 Uhr auf den Weg in die Stadt. Nachdem wir Hannah überredet hatten, buchten wir dann erstmal für morgen eine Rafting-Tour auf dem Sambesi-River unterhalb der Wasserfälle :)

Anschließend wollten insbesondere unsere Mädels eine Runde auf dem örtlichen Craft-Market shoppen. Das änderte sich aber sehr schnell, nachdem wir dort angekommen waren. Entgegen den namibischen Gepflogenheiten, wurden wir dort nämlich sofort von zig Verkäufern ins Visier genommen, welche uns alle zu ihren Ständen zerren wollten. Zudem wollten sie alles eintauschen, was wir bei uns trugen. Angefangen von Sonnenbrille und Kulis bis zum Mückenspray wäre ihnen alles recht gewesen. Wir flüchteten uns schließlich in ein Gebäude mit den weiblichen Verkäuferinnen, welche etwas ruhiger und angenehmer waren.

Ein paar Minuten entfernt ging es dann zu der Hauptattraktion der Stadt: den Viktoriafällen. Dort stürzen in einer Breite von 1700 Metern bis zu 10 Millionen Liter Wasser in der Sekunde in die Tiefe, was sie zu den breitesten zusammenhängenden Wasserfällen der Erde macht! Nachdem wir den Parkeintritt bezahlt hatten, ging es dann durch einen Streifen Regenwald an den Rand der Schlucht, wo sich ein beeindruckendes Panorama eröffnete. Während uns der Sprühnebel ins Gesicht schlug konnten wir durch Regenbogen hindurch die Wasserfälle im Licht der tiefstehender Sonne bestaunen. An insgesamt 14 Aussichtspunkten hatten wir verschiedene Perspektiven in die Schlucht und ich konnte ausgiebig Fotos schießen :)

Erschöpft und hungrig vom vielen Rumlaufen kämpften wir uns danach zurück im die Stadt, wo wir zielstrebig im 'Pizza Inn' einkehrten. Mit riesen Appetit schlangen wir die Pizzen dann in uns hinein, bevor wir uns zurück zur Unterkunft kugelten.

Mittwoch, 31. August 2016

Chobe-Nationalpark + Simbabwe

Heute hieß es für Meli und mich bereits vor Sonnenaufgang raus aus den Federn. Während Hannah und Nick noch tief und fest schlummerten, brausten wir nämlich bereits durch die eisige Morgenluft zu unsrem letzten Game Drive des Urlaubs in Richtung Nationalpark.

Am Ufer des Chobe-Flusses entdeckten wir unter einem Busch dann auch gleich ein verschlafenes Hippo, welches gerade erwachte. Als es aus seinem Schlafzimmer heraus humpelte, bemerkten wir dann deutliche Kampfspuren vom Vortag. Vorsichtig überquerte es schließlich den schmalen Pfad, um sich am Flussufer wieder etwas am grünen Gras zu stärken. Die Weiterfahrt führte uns vorbei an Elefanten, Giraffen, Antilopen und Affen, die allesamt hier zum Standard-Repertoire gehören. Was hier nicht so ganz alltäglich ist, sind die insgesamt 5 Löwen, die wir im Anschluss noch fanden. Während unser Guide zu Beginn der Fahrt noch lachte, als wir unsere Hoffnungen diesbezüglich äußerten, staunte vermutlich auch er nicht schlecht,  als wir sie dann tatsächlich einige Meter neben der Fahrbahn erblickten. Diesmal konnten wir auch in aller Ruhe anhalten und sie bestaunen - da keine Gefahr bestand mit unserem Safarifahrzeug stecken zu bleiben :)

Nach diesem wunderschönen Abschluss im Chobe-Nationalpark machten wir uns dann langsam auf den Weg unser Auto zurück zu geben, welches uns in den letzten 3 Wochen gute Dienste erwiesen hatte. Nach knapp 5000 Kilometern, welche wir in dieser Zeit zurückgelegt hatten, sah das Auto allerdings auch entsprechend aus, weshalb es erstmal zum Car-Wash ging. Hierzu hielten wir einfach an einem der unzähligen handbeschriebenen Blechschilder am Fahrbahnrand und fuhren unter eine Holzkonstruktion. Kurz darauf wuselten dann auch schon vier Einheimische um unser Auto herum und putzten es in feinster Handwäsche so fein heraus, dass man es fast wieder als neu verkaufen könnte.

So ging es dann schließlich zum Flughafen, wo wir das Auto zurückgaben und von einem Transfer-Service abgeholt wurden, welcher uns über die Grenze nach Simbabwe schmuggelte. Natürlich nicht! Wir holten artig unsere Ausreistempel am ersten Schalter und ein paar Meter weiter unsere Einreise-Visa am nächsten Schalter, bevor es dann weiter nach Victoria Falls ging.

Dort besorgten wir uns in der Stadt erstmal wieder etwas Bargeld, was bei den Währungswechseln immer erstmal die größte Sorge ist. Mit genügend US-Dollar an Bord, ging es dann zum Abendessen, welches für unseren Geschmack ein bisschen zu sehr 'schickimicki' war.



Dienstag, 30. August 2016

Botswana - Tag 2

Auf unserem riesigen Anwesen ließen wir den Tag ganz gemütlich starten: Nach dem Ausschlafen im riesigen Bett gab es Obstsalat aus unserer eigenen Küche, bevor wir uns in den Garten an unseren tollen Pool legten.

Völlig entspannt ging es dann zur Bootssafari in den Chobe-Nationalpark. Nur Meli war heute nicht so ganz fit, was sich hoffentlich wieder fängt. So tuckerten wir dann in unsrem kleinen Boot am Ufer entlang und bestaunten einmal mehr Elefanten, Hippos, Büffel und Krokodile. Ein richtiges Highlight war heute leider nicht dabei, aber die Affenfamilien, die wir gegen Ende entdeckten, boten trotzdem ganz gute Unterhaltung.

Nach dem Sonnenuntergang ging es dann wieder zurück zur Unterkunft, wo wir uns noch Spaghetti kochten und einmal mehr zeitig ins Bett gingen.

Montag, 29. August 2016

Botswana: Chobe-Nationalpark + Kazungula

Hinsichtlich des Grenzübertritts nach Botswana bestand zunächst mal große Unsicherheit, da man nirgendwo aktuelle Infos dazu bekommt. Ziemlich sicher war nur, dass wir es mit unseren namibianischen Dollar nicht über die Grenze schaffen würden, da diese dort wohl nicht als Zahlungsmittel akzeptiert werden. So waren wir ganz froh, als unser deutschsprachiger Lodge-Manager uns gestern abend noch versicherte, dass man die Gebühren an der Grenze stattdessen in Euro bezahlen kann -> das soll mal einer verstehen...

So machten wir uns um 8 Uhr auf den Weg zur Grenze. Dort klappte tatsächlich alles problemlos, inklusive der Zahlung in Euro. Direkt danach folgte dann der Kontrollposten für den botswanischen Chobe - Nationalpark, bei welchem der Kontrollbeamte jedoch ein riesen Depp war. Nach einigen Diskussionen durften wir aber dennoch passieren, um 100 Meter weiter für die Bezahlung der Permit erneut zu stoppen. Alles nicht so ganz optimiert, aber letztlich kommt man schon irgendwie durch.

Direkt zu Beginn des Nationalparks ging es dann mit so einer Sandpiste los, wie uns noch in Sossusvlei zum Verhängnis geworden war. Dank unserer zwischenzeitlich gewonnenen Erfahrung schafften wir es diesmal jedoch hindurch und dann eröffnete sich vor uns das Paradies: Hinter einem Hügel lag das grüne Tal rund um den Chobe - Fluss und auf den Weideflächen grasten tausende von Zebras, Springböcken, Impalas, Kudus, Elefanten und Büffeln. So weit das Auge reichte, waren einfach nur Tierherden zu sehen. Auf den trockeneren Hügeln liefen überall Giraffen herum und Elefantenherden kreuzten die Sandpisten. Der Chobe - Nationalpark stellt den Etosha in allen Belangen (abgesehen von der Befahrbarkeit) definitiv in den Schatten!

Auf der Weiterfahrt kamen wir sogar noch an zwei Löwinnen unter einem Baum vorbei. Aufgrund der tiefsandigen Piste an dieser Stelle, konnten wir jedoch leider nicht anhalten, um sie zu bewundern :(

So erreichten wir schließlich um 16 Uhr gut durchgeschüttelt unser selbst gebuchtes Haus in Kazungula. Was für ein hammer! Da es die einzige verfügbare und bezahlbare Unterkunft in der Region war, buchten wir nämlich eine komplette Villa mit 4 Schlafzimmern, 3 Bädern, eigenem Pool, Terrasse mit Grill und riesigem Wohnbereich. Die super nette Gastgeberin führte uns dann erstmal durch unser zweistöckiges Anwesen und versuchte uns die Alarmanlage irgendwie zu erklären. Währenddessen lief direkt vor unsrem Garten schon der erste Elefant vorbei und im Laufe des Abends folgten noch einige weitere.

Nachdem wir uns im Supermarkt eingedeckt hatten, versuchte ich mich dann mal selbst am afrikanischen Braai. So gab es Grillwürstchen, Fleisch und Hähnchen zum Abendessen, bevor wir uns noch mit einer Shisha auf den Balkon setzten und den Elefanten rund um unseren Garten lauschten. Aus meiner Sicht ein absoluter Highlight-Tag!

Sonntag, 28. August 2016

Namushasha-Lodge - Tag 2

Nachdem wir gestern nachmittag ganze Touri-Herden verschiedener Reisegruppen in die Safari-Boote einsteigen sahen, entschlossen wir uns dazu, unsren Boot-Cruise früh morgens zu machen. Als wir um 8 Uhr das Boot bestiegen, zeigte sich dass dieser Plan schonmal aufgegangen war. Mit lediglich drei weiteren Gästen tuckerten wir auf dem Kwando-River los. Zunächst gab es allerdings außer Vögeln nichts zu sehen und wir kamen schon ins Grübeln, ob die Boots-Tour so eine tolle Idee war.

Nach etwa einer Stunde stießen wir dann aber auf eine Hippo-Herde mitten im Fluss, die uns misstrauisch beäugte. Als wir vorsichtig näher fuhren, tauchten die Tiere erstmal ab, um kurz darauf an einer völlig anderen Stelle wieder aufzutauchen. Der Hausherr tauchte sogar einmal auf uns zu, um seinen Anspruch auf den Harem zu verdeutlichen. Außer ihm befinden sich nämlich nur weibliche Tiere in einer Herde. Nachdem wir schließlich eine gute Stelle am Ufer gefunden und den Motor abgestellt hatten, entspannten sich die Hippos dann und kamen nach und nach wieder an die Oberfläche. So konnten wir sie in aller Ruhe beobachten.

Auf der Weiterfahrt stießen wir dann nach und nach auf mehrere Krokodile, die sich am Ufer sonnten...definitiv also kein guter Fluss für ein Erfrischungsbad!

Nachmittags machten wir dann noch einen kurzen Abstecher zu einem Craft-Centre, wo handgefertigte Souvenirs von örtlichen Künstlern angeboten werden. Nachdem wir dort dann unsere letzten namibischen Dollar zurück gelassen hatten, ging es wieder zurück zur Lodge, wo abermals Entspannen auf dem Programm stand.

Morgen geht's dann übrigens weiter nach Botswana! Ich hoffe wir haben dort in unsrem selbst gebuchten Haus Internet, aber das werdet ihr dann schon merken ;)

Samstag, 27. August 2016

Namushasha-Lodge

Der heutige Tag war nach der Definition meiner Mitreisenden ziemlich entspannt und nach meiner Definition ziemlich langweilig...

Zunächst ging es von den Popa-Falls auf dem Trans-Caprivi-Highway etwa 300 km nach Osten. Hätte man einen Spurhalte-Assistenten und einen Tempomat, könnte man während der Fahrt auf der komplett geraden Strecke glatt ein Nickerchen machen. Da wird es schon fast zu einem fahrerischen Highlight, wenn man jede halbe Stunde mal einen Lkw überholen muss.

Anschließend durften wir dann ein wenig an unseren Uhren drehen: Da die Caprivi - Bewohner die namibische Winterzeit nämlich für unsinnig halten, gehen die Uhren hier derzeit einfach eine Stunde vor.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann in unsrer schönen Lodge am Pool und der Panoramabar mit Entspannen und Karten spielen. Der Sonnenuntergang bei einem kühlen Amarula auf der Terrasse, hinter Schilfwäldern und Elefanten am Flussufer, hätte glatt aus einem schnulzigen Hollywood-Film stammen können :)